Franziska Liebe

Photography

Business Portraits

Will man heute für sein Business erfolgreich werben, so sind professionelle Fotos für die eigene Website unabdingbar.

Doch bevor man sich auf die Suche nach einem Fotografen macht, sollte man sich vorher genau bewusst machen, was man mit seinen Fotos erreichen möchte und wie umfangreich das Shooting sein sollte. Das Budget spielt natürlich auch eine Rolle, aus Erfahrung kann ich aber nur empfehlen, nicht zu sparsam zu sein, denn Qualität hat immer seinen Preis.
Denkt man an Bewerbungsfotos für den Minijob, ist eine große Business-Serie wahrscheinlich zu viel des Guten. Steht man aber schon mit beiden Füßen im Berufsleben, vielleicht sogar in der Selbstständigkeit, so sollte man vor allem an der Präsentation der eigenen Person nicht sparen. Der erste Eindruck entscheidet – und hier ist Qualität gefragt.

 

Klare Bildsprache

Hier gilt: Weniger ist mehr. Eine klare Bildsprache legt Wert auf die Darstellung der Person, ohne von ihr abzulenken.
Man sollte hierbei auch genau überlegen, welches Outfit man anzieht, ob man sich einen farbigen oder neutralen Hintergrund wünscht oder vielleicht sogar die Bilder in schwarz-weiß anfertigen lassen möchte. Es gibt kein richtig oder falsch, kein besser oder schlechter, vielmehr sind diese Details Geschmacksache und am Ende entscheidet das Bauchgefühl.

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Kundenwünsche

Keine Angst vor Kreativität, wenn Sie in Maßen verwendet wird. Hat man dem Fotografen seine Ideen und Wünsche vor dem Shooting genau erklärt, wird er diese beachten und einen Schuss eigene Handschrift beimischen.
Ein Kopfanschnitt wie im folgenden Bild ist also kein Qualitätsmangel, vielmehr ein Stilmittel zur stärkeren Fokussierung auf das Gesicht und den Blick des Potraitierten.

 

Technik

Ein professionelles Studio ist mit moderner Blitztechnik ausgestattet. Ein Shootingpreis enthält demnach nicht nur die Arbeitszeit des Fotografen, sondern auch in gewisser Weise einen Teil der Anschaffungskosten (und Abnutzungskosten) der Technik, des Stroms, etc. Je besser die Ausstattung ist, desto höhere Qualität kann erzielt werden.

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Kommunikation

Das Shooting beginnt, es ist soweit.
Die ersten fünf Minuten sind meiner Meinung nach die wichtigsten, denn nun gilt es, locker zu werden und Sympathie aufzubauen. Ich persönlich finde es sehr wichtig, die Anspannung der Person nach und nach abzubauen, und beginne damit, Testfotos zu machen, während ich ihr erkläre, was für Änderungen ich eventuell vornehmen muss. Oft steht sie zum ersten Mal vor der Kamera und wird nervöser, wenn man sie nur mit Anweisungen konfrontiert. Offenheit ist das A und O.
Jeder Mensch ist anders, und als Fotograf muss man ein gewisses Feingefühl entwickeln, um das Vertrauen des Kunden zu gewinnen und jegliche Nervosität abzuschütteln.
Ein Fototermin sollte keine Angstgefühle auslösen, es soll ein Erlebnis sein, auf das man mit Freude zurückblickt, im wahrsten Sinne des Wortes.

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© 2018 Franziska Liebe

Thema von Anders Norén

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